Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Aide a la Jeunesse Africaine 2000

Näherei für Mädchen und Frauen im Kongo

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Programm des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat das Landesinstitut für Qualifikation NRW (Koordinierungsstelle für Internationale Zusammenarbeit) ein Kleinprojekt für ein Sozialzentrum im Distrikt Kabinda (Region Kasaï Oriental, Demokratische Republik Kongo) finanziert, das sich an junge Frauen und Mädchen richtet. Dank einer Lieferung von zehn Nähmaschinen und einem Stromgenerator können nun Mädchen und junge Frauen im Schneiderhandwerk unterrichtet werden.

Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein Pilotprojekt von jungen Frauen, die eine Schneiderlehre absolviert haben, aber mangels finanzieller Mittel keinen Betrieb einrichten konnten. Sie waren also arbeitslos und mussten von ihren Eltern unterstützt werden. Ziel dieses Projektes ist es, weitere sozial benachteiligte junge Frauen auszubilden und sie auf eine berufliche Selbständigkeit vorzubereiten. Die Diözese Kabinda und JHA 2000 kamen zu einem großen Teil für die Kosten auf, jedoch hat der Mangel an adäquater Infrastruktur sowie an Material und Ausrüstung die Weiterentwicklung dieser Initiative behindert. Nachdem der entsprechende Ausstattungsbedarf für eine begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt wird sollte es möglich sein, das Projekt wieder zu beleben und junge Frauen aus armen Verhältnissen zu einer solchen Ausbildung zu ermutigen.
Die zehn Nähmaschinen wurden angeschafft, um Kleidung herzustellen - Schuluniformen, Stickereien, Babykleidung u.a. Die Einkünfte, die mit diesen Nähmaschinen erwirtschaftet werden dienen zur Finanzierung eines Kleinprojektes zur Aufzucht von tropischen Speisepilzen, um der in der Projektregion Kabinda weit verbreiteten Unterernährung entgegenzuwirken. Die Projektverwaltung liegt bei einem Gremium von drei Frauen, die an den Ausbildungsmaßnahmen teilgenommen hatten. Die Werkstatt verfügt momentan über drei fertig ausgebildete junge Schneiderinnen, die ihrerseits sozial benachteiligte junge Frauen ausbilden.

Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. zeichnet wiederum für dieses Projekt verantwortlich. Das Projekt wird zu 70% vom Landesinstitut für Qualifikation NRW finanziert, Kölner Straße 8, 42651 Solingen, Tel. (0212) 22-220-0, e-Mail: lfq_scheid@hotmail.com. Die restlichen 30% werden von der JHA 2000 und dem afrikanischen Partner vor Ort getragen.

Dieses bereits angelaufene Pilotprojekt wurde von jungen Frauen initiiert, die das Schneiderhandwerk erlernt haben, aber mangels Kapital keinen eigenen Betrieb gründen konnten und arbeitslos bei ihren Familien lebten. Ziel der Werkstatt ist, andere benachteiligte junge Frauen auszubilden und sie auf die berufliche Selbständigkeit vorzubereiten. Diese Ausbildung wird zum Teil von der Diözese Kabinda und JHA 2000 e. V. finanziert. Mangel an adäquater Infrastruktur, Materialien und Ausstattung hatten dazu geführt, dass die ursprüngliche Initiative im Entwicklungsstadium stecken geblieben war.

Sie soll nun in einer zeitlich begrenzten Phase mit den erforderlichen Materialien und Ausstattungsbedarf unterstützt werden, um sozial benachteiligte junge Frauen zur Schneidereiausbildung zu motivieren.

Die zehn Nähmaschinen wurden angeschafft, um Kleidung herzustellen - Zuschnitt von Schuluniformen, Stickereien, Babykleidung, etc. Aus den mithilfe dieser Nähmaschinen erwirtschafteten Einkünften wird ein Kleinprojekt zur Aufzucht von tropischen Speisepilzen finanziert, um der in der Projektregion Kabinda verbreiteten Fehlernährung entgegenzuwirken. Die Projektverwaltung führt ein Gremium aus jungen Frauen, die an Schulungsmaßnahmen teilgenommen haben.

Die Werkstatt verfügt momentan über drei junge Schneidermeisterinnen, die sozial benachteiligte junge Frauen ausbilden.