Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Aide a la Jeunesse Africaine 2000

Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. In Kooperation mit Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

23. internationaler Workshop für Führungskräfte der Landjugendarbeit. Jugend von Heute – Chance für Morgen“ in Herrsching am Ammersee Deutschland.
72 Teilnehmer aus 38 Ländern (von 4 Kontinenten), ein Bericht von Dipl. Agraringenieur René Mews - Jugendhilfe Afrika 2000 eV.

Workshopleitung: Herr Dr. Wulf Treiber und Herr Gunther Strobel
Dozenten: Frau Anelia Coetzee, Herr Jonathan Cook, Herr Jean Markidès, Prof. Dr. Werner Michl, Frau Birgitt Reisenweber und Frau Gabriele Rösing

I. Teil: „Eröffnung und Präsentation der Länder“

1. Tag: Offizielle Eröffnung des Workshops mit persönlicher Vorstellung der Teilnehmer nach alphabetischer Reihenfolge der Länder. Einteilung in Sprachgruppen: 3 englische,1 deutsche,1 französische jeweils ca. 15 Teilnehmer.

II. Teil: „ Qualifizierung von Führungskräften für ländliche Entwicklungsmaßnahmen“

1. Tag: Grundlagen erfolgreicher Teamentwicklung, 2. Tag: Vermittlung sozialer und methodischer Kompetenz, 3. Tag: Führung als Herausforderung, 4. Tag: Kommunikation und Präsentation als Schlüsselkompetenz, 5. Tag: Das gastgebende Land kennen lernen

In diesem Teil wurde die Teamfähigkeit durch Gruppenübungen verbessert, nach den Übungen wurde diskutiert. Theoretisch wurde Wissen über einzelne Charakteren in Gruppen vermittelt.
Die Teilnehmer haben ihre Erwartungen und Einstellungen zu dem Workshop dargestellt. Jeder Teilnehmer hat sich in einer kurzen Präsentation persönlich vorgestellt. Abends gab es Länderpräsentationen der Teilnehmenden Länder.
Am Sonntag gab es eine Stadtbesichtigung von München.

 

III. Teil: „ Lebens- und Arbeitsbedingungen der Jugend im ländlichen Raum verbessern“

1. Tag: Ideen und Impulse für ländliche Entwicklung, 2. Tag: Perspektiven für die Jugend auf dem Land, 3. Tag: Lösungsstrategien für eine erfolgreiche Jugendarbeit, 4. Tag: Erfahrungs- und Ideenaustausch über innovative Entwicklungskonzepte,5. Tag: Landwirtschaftliche Familienbetriebe in Deutschland

In diesem Teil wurde 3 bis 4 Themen in den einzelnen Sprachgruppen ausgewählt die dann in einem Open Space diskutiert wurden. Die Ergebnisse wurden in einem Open Markt vorgestellt. Anschließend wurde Gruppen zu 3 oder 4 Personen gebildet die ein Thema bearbeiteten. Diese Gruppen haben dann eine Präsentation Ihres Themas vorbereitet das Sie einer anderen Gruppe vorstellten. Abschließend wurde von jeder Gruppe eine kurze Präsentation (3 Minuten) vorbereitet die vor allen Teilnehmer gehalten wurde.

IV. Teil: „ Eigenverantwortung in der ländlichen Entwicklung“

1. Tag: Ausarbeitung eines individuellen Aktionsplanes,2. Tag: Persönliche Umsetzungsstrategien festlegen, 3. Tag: Konkrete Konzepte für die Landjugendarbeit
In diesem Teil wurde von jedem Teilnehmer ein Aktionsplan ausgearbeitet den er in seiner Heimat umsetzt. Eine kleine Auswahl wurden vor allen Teilnehmer präsentiert.

V. Teil: „Ergebnispräsentation und Abschluss“


Hier wurde lediglich noch der Workshop von jedem Teilnehmer bewertet. Zum Abschluss wurden noch Vorträge, unter anderem von Minister Horst Seehofer, gehalten. Abschließend wurden die Teilnahme Urkunden überreicht und der Workshop festlich beendet.

Folgende Ausflüge und Freizeitaktivitäten wurden angeboten:
Bayerischer Abend mit bayerischer Musik, Internationaler Abend (die Teilnehmer aus den verschiedenen Länder haben ein Tanz, Lied, Gedicht aus Ihrem Land vorgetragen.
Stadtbesichtigung von München, Fachexcursionen (z.B. SOS-Kinderdorf, Stadtentwicklung), Wanderung zum Kloster Andechs (ca. 1,5 Stunden), Einen Tag in einer bäuerlichen Familie
Abend mit sportlichen Aktivitäten, Abschluss excursion in die Alpen

Mein persönliches Fazit:

Dieser Workshop war eine wunderschöne Erfahrung in meinem Leben. Mit den Teilnehmer hat man sehr Freundschaft geschlossen, die auch nach dem Workshop noch bestand hat.

Es war durchweg eine sehr herzliche und freundschaftliche Atmosphäre im Workshop.

Vor allem durch die Gruppenübungen kommt man sich sehr schnell näher, durch den persönlichen Aktionsplan wird die weitere Zusammenarbeit gefördert, weil man Hilfe bekommt von Leuten die sich mit dem jeweiligen Thema besser auskennen. Für mich eine sehr positiv Erfahrung die meinen Charakter verbessert hat.

Dipl. Agraringenieur René Mews