Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Aide a la Jeunesse Africaine 2000

Ehrenpreis Das Come-Together-HERZ 2007 an Frau MBUWA MEWS Vorsitzende der JHA

Durch unsere Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes wurde Das Come-Together-HERZ 2007 an Frau MBUWA MEWS Vorsitzende der Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. wegen Ihres vorbildlichen, ehrenamtlichen Engagements für den Verein ausgezeichnet.

Bereits zum vierten Mal wurde in diesem Jahr „Das Come-Together-HERZ 2007“ (Gestaltung: Renee Rydzy) für vorbildhaftes integratives Verhalten im Alltag durch unsere Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes verliehen.

Dieser Ehrenamtler-Preis ist ausschließlich für ALLTAGSHELDEN und ganz bewußt NICHT für Prominente vorgesehen.

Interessante Informationen zur Come-Together-HERZ - Preisträgerin 2007 und zu Ihrem Wirken und auch zu den weiteren tollen Preisträgern aus den Vorjahren findet Ihr hier.

Das Come-Together-HERZ 2007 wird präsentiert von style:bruch Mediendesign

Preisträgerin in diesem Jahr: Frau Mbuwa Mews vom „Jugendhilfe Afrika 2000 e. V.”.

Sie ist Dipl. Sozial - Pädagogin und am 23.05.77 in Kinshasa geboren, sie lebt seit 1980 in Deutschland.

Frau Mews half schon 1999 als 23-Jährige bei der Gründung des Vereins „Jugendhilfe Afrika 2000 e. V.” (als Gründungsmitglied). Seit Bestehen der Jugendeinrichtung (1999) leitet Sie ehrenamtlich Angebote. Sie war anfangs Projektleiterin der Integrationsprojekte, Sozialberatung, Hausaufgaben-Betreuung und der Nachhilfe. Frau Mews ist zurzeit Vorsitzende der Jugendhilfe Afrika 2000 e.V.!

Jugendhilfe Afrika 2000 e. V.” ist ein gemeinnütziger Kölner Verein, Mitglied des DPWV und staatlich anerkannt als Interkulturelles Zentrum und Träger der freien Jugendhilfe. Das Zentrum ist in Köln die einzige Anlaufstelle für über 10.000 Afrikaner aus verschieden Nationen des schwarzen Kontinents, die bisher sehr isoliert lebten und durch den Verein erstmalig eine Anlaufstelle angeboten bekommen. Die Arbeit des Vereins hat sich bisher vor allem für die Ausbildung und Integration diese Minderheiten als sehr hilfreich erwiesen.

Zu Frau Mews Engagement für Jugendhilfe Afrika 2000 e. V. gehört Ihre hohe fachliche Kompetenz, die Sie immer wieder ehrenamtlich in der Arbeit des Vereins einfließen läßt. Sie hat durch etliche Gespräche mit Lehrern und Beratungen der Eltern, verhindert dass einige (kluge) afrikanische Kinder aufgrund ihrer Defizite im Fach Deutsch auf Hauptschulen eingeschrieben wurden. Aufgrund Ihres Engagements und Dank kontinuierlicher Hausaufgaben- und Nachhilfebetreuung, konnten sich diese Kinder, die mittlerweile Jugendliche sind auf Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien etablieren.

Frau Mews ist es auch zu verdanken, dass wir heute in unseren Vereinsangebot eine Sozialberatung für afrikanische Familien anbieten. Nach einer Anfrage vom lokalen Jugendamt bei unserem Verein, hat Frau Mews afrikanische Familien über längere Zeit umfassend betreut und einen tiefen Einblick in den migrationsbedingten Probleme afrikanischer Familien erhalten. Den enormen Beratungsbedarf erkennend, hat sie sich im Vorstand, für eine Sozialberatung für Familien ausgesprochen und initiert daß das Tabuthema Aids-Aufklärung und Aids-Prävention afrikanischer Jugendlicher in der Sozialberatung angesprochen wird.

Neben dieser inhaltlichen Vereinsarbeit schätzen wir auch die feine und professionelle Art wie sie den Verein in der Öffentlichkeit, sowie bei Verwaltung und Politik vertritt. Insbesondere Ihre Bereitschaft durch eine Wahl im Integrationsrat (der Stadt Köln) sich für eine erfolgreiche Integration afrikanischer Bürger als Minderheiten-Gruppe zu engagieren, hat uns sehr beeindruckt.

Frau Mews hat die wunderbare Gabe leidenschaftlich für die Belange der 10.000 Afrikaner in Köln einzutreten ohne dabei einseitig Partei zu ergreifen. Wer sie kennt weiß dass sie sich genauso leidenschaftlich für Integrationsbemühungen seitens afrikanischer Landsleute stark macht. Gerade weil sie diesen Aspekt nicht aus den Augen verliert, gelingt es ihr Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen.

Es ist dieses interkulturelle Engagement von Frau Mews, dass wir ganz besonders schätzen und das jetzt durch eine öffentliche Anerkennung, wie „Das Come-Together-HERZ 2007”, jetzt auch eine angemessene Würdigung erfährt.

Ein Hauptziel des ome-Together-Cups ist es, die Minderheiten-Integration zu fördern.

Dazu wird das verbindende Potential des Fußballs als Volkssport Nr. 1 genutzt. Beim CTC machen verschiedenste Minderheiten an alle neugierigen und interessierten Menschen das sportlich-kommunikative Angebot, sie kennen zu lernen.

Das CTC-Orga-Team ist sich bewusst, dass unser auf Solidarität und Gemeinsinn ausgerichtete Event längst noch nicht in allen Köpfen angekommen ist. Es gibt immer noch eine ganze Menge an Menschen („auch im warmen Köln“), die z.B. „den Schwulen im Allgemeinen“ erst einmal mit einigem Misstrauen begegnen, weil ihre Vorurteile oftmals fast ausschließlich durch kreischend bunte, medienwirksame Paradiesvögel vorgeprägt ist. Dies soll durch den CTC etwas in Richtung Realität beeinflusst werden und zwar völlig ohne aufgesetzten Belehrungshabitus.

Unser Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf den Bereichen

„Atmosphäre-Management und allgemeine Verständnisförderung“. Leider ist in den vergangenen Jahren die Kernbotschaft unserer Benfiz-Veranstaltung – bei all dem bunten Treiben – etwas in den Hintergrund getreten.

Unser Bestreben war und ist es daher, zukünftig den Fokus wieder mehr auf unser Thema – „Die Integration ALLER Minderheiten“ zu richten.