Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Aide a la Jeunesse Africaine 2000

Bericht über den Ausflug in die Eifel, um die zwei Ferienwochen noch ein bisschen zu versüßen

Um neun Uhr startete der Tag, an dem 13 Kinder teilnahmen. Mit vier Betreuern machten wir uns mit Bahn und Auto auf den Weg nach Rohren zur Sommerbobbahn.

Dort angekommen wurde allen Kindern nach einer genauen Einführung in die Technik des Bobfahrens – Knüppel nach vorne drücken und der Bob fährt schneller, Knüppel nach hinten ziehen und die Bremse wird getätigt – Karten ausgeteilt und man stellte sich in einer Reihe auf, um sich einen Bob zu sichern. Nach der Ermahnung genug Abstand zu halten ging es endlich los. Meist zu zweit, oder für ganz Mutige alleine, wurde die Fahrt ins Tal angetreten.

Auf einer Metallbahn ging es mit ca. 20 km die kurvige Strecke nach unten, von wo aus man dann mit dem gesamten Bob den steilen Berg wieder hinauf gezogen wurde. Die Kinder hatten so viel Spaß, dass alle direkt noch einmal fahren wollten. Für eine kleine Stärkung zwischendurch war auch gesorgt; es gab selbstgebackenen Kuchen und Rohkost. Es wurde auf dem Spielplatz gespielt und auf dem großen Trampolin gesprungen. Nachdem jedes Kind mindestens viermal gefahren war machten wir uns auf den Weg nach Konzen, ein benachbartes Dorf.

Dort hatte Frau Maevis für alle schon Pizzabrötchen und Salat vorbereitet. Alle hatten soviel Hunger, dass beim Essen an dem großen Tisch richtig Ruhe einkehrte, bis alle gesättigt waren. Nachdem der Garten erkundigt war erklärte Bastian allen Kindern die Regeln eines neuen Spiels. Als alle genug getobt hatten, wurden ruhigere Spiele gestartet, eine Gruppe spielte UNO, die andere Stadt, Land, Fluss (natürlich aber ohne Fluss) oder Mikado. Die Mädchen halfen beim vorbereiten des Obstsalates. Am Ende des Nachmittages schlämmerten alle noch den Obstsalat und das Zusammensuchen der Sachen begann. Die vier Jungen hatten sich schon im Laufe des Nachmittags einen Platz in Bastis heiß begehrtem, coolem VW-Bus gesichert und konnten es kaum erwarten bis die Fahrt losging.

Der Rest der Gruppe verteilte sich auf die anderen Autos und die Fahrt startete Richtung Düren Hauptbahnhof. Nachdem wir dort auf die mit zwanzig Minuten Verspätung eintreffende Bahn gewartet hatten, kamen wir müde und mit Vorfreude auf das Bett in Porz am Verein an. Dort warteten schon die Eltern und nahmen ihre Kinder wieder in Empfang.

Wir denken, dass es für alle ein schöner Tag war und der Ausflug sich gelohnt hat. Außerdem hoffen wir, dass auch Abou es trotz seines geprellten Armes nicht bereut hat, mit gefahren zu sein. Wir bedanken uns bei den fleißigen Helfern Sonja, Sarah, Bastian und der Familie Maevis für ihre Unterstützung.