Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. Aide a la Jeunesse Africaine 2000

Bericht über das Integrations-Halleturnier in Dortmund mit den Jungs von Gelsenkirchen, Dortmund und Köln in der Soccer – World- Halle, organisiert von Jugendhilfe Afrika 2000 e.V.

der Besitzer der Soccer-World-Halle ist der Ex-Spieler Raducaeu aus Dortmund und der JHA 2000 e.V. bedankte sich im Namen Jungs für das kostenlose Verfügung stellen der Halle.

Wir hatten ein Turnier mit den Jungs von Dortmund und Gelsenkirchen organisiert.
Das Turnier des Integrationsprojektes fand am 29.10.2006 in Dortmund in der Soccer-World- Halle statt

Die Kölner Jungs trafen sich um 10.oo Uhr auf den Jahnwiesen. Für den Transport stand ein Kleinbus mit 9 Sitzen, der uns von einem Elternteil zur Verfügung gestellt wurde, und 3 Pkws bereit. Insgesamt wurden 14 Kinder mitgenommen. Abfahrt war um 10.15 Uhr, Ankunft pünktlich um 11.30 Uhr. Die Jugendlichen aus Dortmund und Gelsenkirchen waren schon da.

Von der Jugendhilfe Afrika 2000 e. V. (JHA) sind insgesamt 5 Verantwortliche mitgefahren, die sich die verschiedenen Aufgaben unter einander aufteilten:
2 Personen kümmerten sich um den Aufbau des Grills, Essens- und Getränkeliste anbringen und die Kasse mit Bons versehen 2 weitere Personen waren für den Turnierablauf zuständig 1 Person war zuständig für die Spielleitung

Alle anwesenden Jugendlichen wurden in die Mitte der Halle gebeten, wo sie von zwei Verantwortlichen in zwei Gruppen/Mannschaften aufgeteilt wurden: Gruppe A der 9 bis 12-jährigen und Gruppe B der 13 bis 15-jährigen. Einige der Jugend-lichen haben ohne Ankündigung ihre Freunde mitgebracht und dadurch waren die Mannschaften nicht gleich stark.

Im Anschluss des Turniers kam der Besitzer der Soccer-World-Halle, der Ex-Spieler Raducaeu aus Dortmund und verteilte Autogramme. Hr Londji stellte ihn den Jugendlichen kurz vor. Er bedankte sich im Namen der JHA 2000 e.V. für das kostenlose Verfügung stellen der Halle. Herr Raducaeu begrüßte die Jugendlichen und bedankte sich ebenfalls.

Im Anschluss daran machten sich alle Mannschaften warm. Leider kamen die bestellten Schiedsrichter nicht, so mussten 2 Verantwortliche der JHA diese Aufgabe übernehmen. Zu unserem Bedauern funktionierten die Hallenmikrofone nicht, so konnten wir wichtige Ansagen nur über die Betreuer machen, was den Ablauf des Turniers nicht einfach machte. Spielbeginn war um 14.00 Uhr und es liefen beide Spiele parallel auf 2 Plätzen. Leider waren die Mannschaften sehr unausgewogen. Gerade bei den Kleineren, da wir nicht alle Jugendlichen kannten. Einige Elternteile haben sich bereiterklärt, die Betreuung zu übernehmen. Es gab insgesamt 8 Mannschaften. 4 Mannschaften in der Gruppe der U 13 als auch 4 Mannschaften in der Gruppe der U 14. Jede Mannschaft bestand aus 5 Feldspielern und einem Torwart. Gespielt wurde wie in der richtigen Liga mit Hin- und Rückrunde und jeder gegen jeden.

Bei den Kleinen wurde relativ fair gespielt. Einige Mannschaften waren frustriert, weil sie zu oft verlierten. Die Großen spielten viel zu hart und verbissen. Besonders die Kölner und Dortmunder Mannschaft. Gründe dafür waren, dass 1-2 Jugendlichen, die uns unbekannt waren, die generelle friedliche Atmosphäre des Turniers störte. Durch die vielen Fouls, die nicht bösartig gemeint waren sondern nur zu eifrig ausgeführt wurden, kam es zu Spannungen, Beleidigungen und fast zur gewalttätigen Auseinandersetzung. Hr Londji, der das Spiel gepfiffen hatte, unterbrach das Spiel. Die Kölner und die Dortmunder Mannschaft mussten jeweils 2 Strafminuten absitzen. Sie sollten sich überlegen, ob sie weiterspielen wollen oder nicht und worum es eigentlich in dem Projekt ging. Nach der abgelaufenen Zeit waren sich alle Beteiligten einig, fair zu einander zu sein. Sie haben begriffen, dass es um Fairness und Spaß ging. Es sind keinerlei weiteren Schwierigkeiten mehr aufgetreten.

Während des Turniers wurde auch für das leibliche Wohl außerhalb der Halle gesorgt. Zu essen gab es Leckereien vom Grill, Nudelsalat und Kuchen. Reichliche Getränke standen auch zur Verfügung.

Insgesamt waren 47 Jungendliche (siehe Foto) beim Abschlussturnier dabei. Die Hälfte der Jugendlichen war schon im Sommer mit von der Partie. Die Stimmung war nicht so gut wie im Sommer, da weniger Eltern da waren bzw. ihre Kinder brachten und sie abends wieder abholten. Trotzdem hatten die Kinder sehr viel Spaß, Freude und Lust am Fußballspielen. Gegen 18.30 Uhr waren die letzten Spiele zu Ende. Den Jugendlichen hat es Spaß gemacht in der Soccer-Halle spielen zu dürfen und fragten nach, ob es mit dem Projekt weiter gehen würde. Die Verantwortlichen sprachen mit den Eltern, dass sie mit den Jugendlichen in Kontakt bleiben würden, sich melden und sie dann ggf. einladen werden. Das Turnier endete um 19 Uhr.

Kurzer Ausblick und Planung für die kommenden Jahre.

Weiterhin soll Präventionsarbeit gegen Kriminalität und Aids besonders unsere jugendliche Zielgruppe erreichen. Wir wollen diese Jugendlichen Zukunftsperspektiven aufzeigen aber auch allgemeine Beratungen und Hilfestellungen bei Alltagsproblemen für alle Generationen anbieten. Nach wie vor findet die wichtige schul- und berufsbegleitende Betreuung, Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe in Zusammenarbeit mit Schulen statt.
Wir unterstützen bei der Praktikums- und Lehrstellen suche. Die Freizeitgestaltung jugendlicher Besucher unseres Zentrums wird durch Sportveranstaltungen, Ausflüge, Jugendtreff und weiteren Aktivitäten vielseitig sein.